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Psychotonik

Psychotonik

 

Psychotonik – die Lehre vom Lebensgefühl

Psychotonik ist eine Atem- und Bewegungslehre, gegründet von Prof. Dr. med. Volkmar Glaser.

Dabei treffen westliche Medizin und östliche Meridianlehre aufeinander und erforschen das Zusammenspiel von Befinden, Verhalten und Körperausdruck.

Unsere Anatomie ist verbunden mit unserem Wesen. Wir sind als Mensch mit der inneren wie äußeren Haltung und Bewegung auf unsere Mitmenschen und die Umgebung hin orientiert. Dies spiegelt sich in den Spannungsvorgängen der Muskulatur wieder.

Diese Zusammenhänge von Psyche und Erregungszustand der Muskulatur werden in der Psychotonik diagnostisch und therapeutisch genutzt.

Einerseits sichtbar über den Atem, der aktuell Ausdruck unserer seelischen und körperlichen Gestimmtheit ist, anderseits sicht- und tastbar über den Muskeltonus, der Ver- und Fehlspannungen aufzeigt.

Dieser Befund ermöglicht  dem Therapeuten, den Menschen in seiner Daseinsweise wahrzunehmen und über die manuelle Maßnahme Atemmassage und das kommunikatives Bewegen – die beiden Arbeitsweisen in der Psychotonik – den Muskeltonus zu regulieren und gleichzeitig auf das Befinden einzuwirken.

Mit der dabei entstehenden Atemausdehnung können sich Fehlspannungen so lösen, dass sich der Spielraum und das Spektrum der Atem- und Bewegungsfähigkeit vergrößert und sich das Körper- und Raumgefühl erweitert.

Funktionelle Strukturen des Körpers kommen so wieder ins Gleichgewicht und es entsteht ein verbessertes Zusammenspiel von Gelenken, Muskelspannung, Faszien, Atemfunktion und Befindlichkeit.

Schmerzen können sich lösen, Wohlbefinden sich im Körper wieder ausbreiten , Lebendigkeit und Wachheit in Körper und Geist, sowie ein neues Selbstvertrauen entstehen.

Die Psychotonik kann hilfreich sein

1. in der manuellen Einzeltherapie – Behandlungsdauer 60 Min

  • bei Schmerzerkrankungen
  • akuten und chronischen Erkrankungen
  • funktionellen Bewegungsstörungen
  • psychosomatische Erkrankungen, besonders wenn die Ursache eine Kontaktstörung ist
  • nach Unfällen und seelischen Traumata
  • zum WiederErleben von Lebendigkeit und Wohlbefinden im eigenen Körper

2. für Kinder – Einzeltherapie 60 min

  • Entwicklung von Geborgenheitsräumen/Rückraum-Grenzen/Eigenraum
  • Zur Förderung der Bewegungsentwicklung bis zur Aufrichtung,
  • bei Unruhezuständen, Bewegungsentwicklungsverzögerungen

3. Ressourcenbildung und Potentialentfaltung – Einzeltherapie oder Bewegungskurse/ Seminare

  • für Menschen in deren Berufsalltag Begegnungen mit Anderen eine zentrale Aufgabe ist, in therapeutischen und pädagogischen Berufen, für jede Form menschlicher Kommunikation. Insbesondere Themen wie Nähe-Distanz und gesundes Abgrenzungsverhalten kommen hier zum Tragen.
  • für Sänger, Musiker, Sprecher zur Unterstützung für Ausdruck, Körperpräsenz und Raumgefühl

 

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